Ausflugstipps

Sylter Leuchttürme #3 | Quermarkenfeuer Rotes Kliff

Nordwestlich von Kampen, am Nordende des Roten Kliffs und inmitten der Dünen steht das Quermarkenfeuer Rotes Kliff. Der achteckige Klinkerbau wurde von 1913 bis 1975 zur Unterstützung des Leuchtfeuers Kampen eingesetzt. Er sollte Seefahrer vor einer Sandbank in der Einfahrt zum Lister Tief warnen. Heute ist das Quermarkenfeuer zwar nicht mehr in Betrieb, ist jedoch ein bekanntes Wahrzeichen der Insel Sylt. Nachdem der Turm bereits 1993 bis 1994 restauriert wurde, erfolgte 2012 eine weitere Sanierung. Heute besticht der Turm in neuem Glanz und lockt zahlreiche Touristen an.

Das Wahrzeichen Kampens

Das Quermarkenfeuer Rotes Kliff steht ca. 2,5 Kilometer nordwestlich von dem Leuchtfeuer Kampen entfernt. Seit 1975 besitzt der Leuchtturm keine Feuereinrichtung mehr und dient als Tagessichtmarke. Heute befindet sich der Turm im Besitz der Gemeinde Kampen und wird von ihr unterhalten. So sammelte die Gemeinde öffentlich Spenden für die Sanierung im Jahr 2012. Die aufwendige Sanierung bei Böen zwischen 6 und 7 Windstärken konnte letztendlich rechtzeitig zum 100. Geburtstag des Quermarkenfeuers „Rotes Kliff“ beendet werden.

Eckdaten des Leuchtturms

Turmhöhe: 11 Meter
Tragweite: 21 Seemeilen
Baujahr: 1913
Standort: Kampen

Ein Ausflug zum Quermarkenfeuer

Hinter die dicken Betonmauern des Quermarkenfeuers kann man zwar nicht sehen, aber als sehenswertes Ziel für einen Ausflug oder einen Spaziergang bietet sich der Leuchtturm trotzdem an. Der Leuchtturm ist ein optimaler Zwischenstopp bei einer Wanderung auf dem Roten Kliff mit seiner atemberaubenden Dünenlandschaft und seinem einmaligen Blick auf die Nordsee. Aber auch die Uwe Düne, die höchste Erhebung der Insel, ist ein guter Zwischenstopp. Ein Rundwanderweg zwischen Kampen und Wenningstedt, der das Leuchtfeuer Kampen, das Quermarkenfeuer und das Rote Kliff verbindet, bildet ebenfalls eine interessante Route.